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KI mit Leitplanken2 Min. Lesezeit

KI mit Leitplanken: Entwurf durch KI, Freigabe durch Mensch

In vielen Sparkassen ist KI im Social-Media-Alltag angekommen, oft im Stillen. Ein Teil nutzt sie täglich, ein Teil gar nicht, und niemand weiß genau, was erlaubt ist. Das Muster, das trägt, ist unspektakulär: KI macht den Entwurf, ein Mensch gibt frei, und feste Regeln stecken den Rahmen ab.

01Das Muster in drei Schritten

  1. Marke als Leitplanke: Ton, Wortwahl und No-Gos sind als feste Anweisung hinterlegt, sodass jeder Entwurf in deiner Stimme beginnt.
  2. Qualität prüfen: Entwürfe werden nach klaren Kriterien bewertet, etwa Verständlichkeit, Ton, Fakten und Produktbezug.
  3. Menschen für das Schwierige: Alles mit Produktbezug, Kritik oder Krisenpotenzial geht an Menschen, der Rest läuft schlank durch.

02Ein Beispiel aus der Lokalisierung

Auf einer Branchenkonferenz wurde dieses Prinzip für Übersetzungen gezeigt: Die KI übersetzt in der Markenstimme, bewertet ihr Ergebnis selbst und gibt nur die schwierigen Stellen an Menschen. Dasselbe Prinzip trägt auf Beitragsentwürfe, nur dass die Leitplanken bei dir Sparkassen-Regeln sind.

03Was Compliance dazu braucht

  • Eine kurze Hausregel: Wofür darf KI genutzt werden, wofür nicht.
  • Kennzeichnung dort, wo sie nötig ist. Der Artikel zur KI-Kennzeichnung fasst zusammen, was seit August 2026 gilt.
  • Eine nachvollziehbare Freigabe: Wer hat den Entwurf geprüft und wann.

04Was nicht passieren sollte

Vollautomatik. Wenn niemand mehr hinschaut, trägt niemand mehr Verantwortung, und ein falscher Satz in einem Finanzumfeld ist teurer als ein verzögerter Beitrag. Human in the Loop heißt: Ein Mensch trägt die Verantwortung, die KI spart ihm die Vorarbeit.

Wo steht dein Haus?

Im Selbstcheck siehst du in zwei Minuten, ob Freigabe, Regeln und Zuständigkeiten für KI-Entwürfe schon tragen.

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