Barrierefreiheit in Social Media: Pflicht und Chance für Sparkassen
In der Content-Branche heißt der Leitsatz: Barrierefreiheit eingebaut, nicht drangeklebt. Für Sparkassen ist das mehr als ein Trend. Seit dem 28. Juni 2025 gilt in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das auch wichtige Verbraucherdienstleistungen im Bankbereich betrifft. Ob und wie das konkret auf eure Social-Media-Auftritte durchschlägt, klärt dein Haus mit Recht und Compliance. Das hier ist keine Rechtsberatung.
01Was du sofort tun kannst
- Alt-Texte für jedes Bild schreiben, kurz und konkret.
- Videos mit Untertiteln versehen, nicht nur als Gestaltung, sondern als Standard.
- Kontrastreiche Grafiken und gut lesbare Schriftgrößen nutzen.
- Hashtags in CamelCase schreiben, also SparkasseMünchen statt sparkassemünchen, und Emojis sparsam einsetzen.
- Einfache Sprache nutzen: kurze Sätze, wenige Fachbegriffe.
02Warum eingebaut besser ist als nachgerüstet
Wenn Vorlagen schon Kontrast und Schriftgröße vorgeben, Untertitel Teil des Videoablaufs sind und Alt-Texte in der Freigabe-Checkliste stehen, braucht es keine Extrarunde. Wer später nachrüstet, korrigiert oft hunderte Beiträge.
03Der Nebeneffekt
Untertitel helfen den vielen Menschen, die Videos ohne Ton schauen. Klare Struktur und beschriebene Bilder helfen auch KI-Assistenten, deine Inhalte zu verstehen. Barrierefreiheit und Sichtbarkeit spielen also zusammen.
04Checkliste für den nächsten Beitrag
- Hat jedes Bild einen Alt-Text?
- Hat jedes Video Untertitel?
- Ist der Text auf dem Bild gut lesbar?
- Sind Hashtags in CamelCase geschrieben?
- Versteht eine Person ohne Vorwissen den ersten Absatz?